“Schifoan” von Ambros wieder die Nr. 1

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“Schifoan” von Ambros wieder die Nr. 1

Wer hätte das gedacht im Hitzesommer 2018: Der Winter-Dauerbrenner aller SkifansImage result for Hitzesommer 2018: Der Winter-Dauerbrenner aller Skifans, “Schifoan” von Wolfgang Ambros, ist derzeit auf Platz eins der iTunes Charts in Österreich.

Zu verdanken hat das der Wolferl, wie er auch genannt wird, einem Interview, das er der Süddeutschen Zeitung vor einigen Wochen gegeben hat. Darin hatte er viele braune Haufen in der FPÖ ausgemacht, und ihm werde angst und bange, was da so alles noch passieren könne.

Daraufhin wurde er von Politikern des kleineren Koalitionspartners der österreichischen Regierung heftig angegriffen. Er sei ein abgehalfterter Musiker und ein grantiger alter Mann, hielt man ihm vor.

Selbst Morddrohungen per Mail und Postkarte erhielt der Sänger, so sein Manager.

Zur Person

Der Austro-Pop-Sänger wurde am 19. März 1952 in Wien geboren.

Bereits mit 19 Jahren landete er mit “Da Hofa” seinen ersten Platz 1 Hit der Ö3-Charts und blieb dort auch zwei Monte lang.

1974 veröffentlichte er zusammen mit Manfred Tauchen und Josi Prokopetz das Konzeptalbum “Der Watzmann ruft”.

Die Single “Zwickts mi” und das Album “Zentralfriedhof” waren 1975 seine nächsten großen kommerziellen Erfolge und natürlich Nummer-eins-Hits in der Alpenrepublik.

Ein paar Jahre später erschien “Schifoan”. Zunächst von den Radiosendern kaum gespielt, entwickelte sich der Song dann durch die Aprés-Ski-Fans letztlich doch zu einem neuen Hit.

In den 80er Jahren arbeitete der Mitbegründer des Austro-Pops auch mit André Heller und Bob Dylan zusammen. So entstanden die Songs “Für immer jung” bzw. “Forever Young”.

Durch die Radioreform in den 90er Jahren entstanden neue Privatsender und Mundart durfte nur noch in Regionalradios verbreitet werden. Da seine Lieder alle im Wiener Dialekt gesungen wurden, konzentrierte er sich auf die Veröffentlichung von Alben.

1997 gründete er zusammen mit Rainhard Fendrich und Georg Danzer die Gruppe Austria 3, in welcher nun die populärsten Gründer des Austro-Pops vereint waren.

In den 2000er Jahren folgten zahlreiche Auftritte bei Open-Air-Veranstaltungen.

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