Der getriebene geniale Franz Schubert

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Der getriebene geniale Franz Schubert

Er gehört neben Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn zu den drei hellstImage result for Franz Schuberten Sternen im Komponistenhimmel Österreichs: Franz Schubert. Der Komponist wurde nur 31 Jahre alt, in diesen wenigen Lebensjahren schuf er aber ein Werk, das ihn zu einem der bedeutendsten Komponisten in der Geschichte der klassischen Musik qualifizierte.

Eine kurze Biographie

Franz Schubert wurde 1797 bei Wien geboren. Sehr früh schon zeigte sich seine musikalische Begabung. Der Vater des kleinen Genies war sein erster Musiklehrer. Es folgten Ausbildungen im Orgelspiel und zum Sängerknaben. Das Komponieren erlernte Schubert unter anderem bei dem italienisch-österreichischen Komponisten Antonio Salieri, bei dem auch Ludwig van Beethoven zur Schule ging.

Beruflich sollte Schubert in Fußstapfen seines Vaters treten, doch die Tätigkeit als Lehrer gab er schnell wieder auf, um sich auf das Komponieren zu konzentrieren. Anfänglich mit überschaubarem Erfolg, wuchs sein Erfolg stetig. Die Qualität seiner Arbeit sprach sich herum. Seine Kompositionen wurden gedruckt und im Rahmen privater Musikabende aufgeführt. Es entstanden die so genannten Schubertiaden, private Musikveranstaltungen, in denen Schubert seine Musik persönlich zur Begeisterung der Gäste vortrug.

Das Mammutwerk

Das Werk Schuberts ist an Umfang und Qualität überwältigend. Von Beethoven und Mozart beeinflusst, schuf er Meisterwerke in allen wichtigen Gattungen der klassischen Musik, angefangen mit Kammermusik, Solostücken für Klavier und Violine über größere Orchesterwerke wie Sinfonien und Ouvertüren bis hin zu Bühnenwerken und geistlicher Musik. In keiner anderen Gattung aber war Schubert so bahnbrechend wie im Lied. Als Kunstform von Beethoven zuvor bereits perfektioniert, erlebte die Gattung Liederzyklus unter ihm einen danach nicht wieder erreichten Höhepunkt. Schubert “Winterreise” gehört zu den bedeutendsten Liederzyklen überhaupt.

Der frühe Tod

Mit Mitte 20 weist Schubert die ersten Symptome der Syphilis auf. Sechs Jahre litt er an der Geschlechtskrankheit. Am Ende seines Lebens erkrankte er wohl auch an Typhus, einer Infektionskrankheit, der er schließlich erlag. Schubert lebte lange mit dem Bewusstsein des nahenden Todes, die daraus resultierende Melancholie übersetzte er unmittelbar in seine Musik.